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Die Beichte erwirkt Gottes Vergebung, sofern der Beichtende bereut, bekennt und einen ernsthaften Vorsatz fasst, nicht mehr zu sündigen. Sie gibt die Möglichkeit, mit GOTT jederzeit neu anzufangen. Joh 20,23: „Welchen ihr die Sünden nachlasset, denen sind sie nachgelassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.“
Die Kranken- und Sterbesalbung tilgt die Sünden, reinigt alle fünf Sinne und kann zur Genesung des Kranken beitragen. Sie ist dem Sterbenden Trost und Stärke. Jak 5,14: „Ist jemand krank unter euch, so rufe er die Priester der Kirche, dass sie über ihn beten und ihn mit Öl salben im Namen des Herrn.“
Das Sakrament der Ehe ist ein heiliger Bund zwischen den Eheleuten und GOTT. Es führt zu einem Priestertum innerhalb der Familie. Mt 19,5f: „Deswegen wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und beide werden ein Fleisch sein! Sie sind also nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen.
Das Sakrament der Priesterweihe, durch Handauflegung und Salbung mit Heiligem Öl, verleiht Anteil an der Priesterkraft JESU CHRISTI. Nur ein gültig geweihter Bischof, dessen Weihefolge bis zu den Aposteln zurückzuführen ist, kann diese Weihe spenden. 1 Tim 4,14: „Vernachlässige nicht die Gabe in dir, welche dir verliehen durch Prophezeiung unter Auflegung der Hände des Priestertums.“
Das heiligste Altarsakrament ist das höchste Geheimnis aller Sakramente. In ihm gipfelt die absolute Liebe JESU CHRISTI, denn Brot und Wein werden wesenhaft Leib und Blut des Gottessohnes. Die Eucharistie ist Nahrung für die Seele und vereinigt in übernatürlicher Weise mit GOTT. Joh 6,53ff: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esset und sein Blut nicht trinket, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und den werde ich auferwecken am Jüngsten Tage. Denn mein Fleisch ist eine wahre Speise und mein Blut ein wahrer Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.“
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