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Und doch, wenn sein Fest – im Wohlgefallen Gottes – gefeiert wird, kommt er in jedes noch so kleine, bescheidene Bergkirchlein. Denn für ihn ist nicht die Ausstattung des Raumes wichtig, sondern JESUS und Sein Opfern, die Anwesenheit seiner Kaiserin Maria und der Heiligen und die Herzen der Anwesenden. Im St. Peter kommt er deshalb nicht glanzvoller als im Bergkirchlein.
Weil Michael als erster Engel gegen Luzifer aufstand und ausrief: „Wer ist wie GOTT!“, hat er als Belohnung erhalten, was Luzifer innehatte. Aus einem niederen Chor, wo er zuvor war, wurde er als Erster Engel auf den höchsten Platz gesetzt, wenn auch nicht in der Art und Weise wie die Seraphim und Cherubim in der Anbetung Gottes. Und doch, wir wissen, dass GOTT einen Cherub mit einem Schwert vor das Paradies zur Bewachung hinstellte. Interessant ist, dass es im Himmel vor dem Streit der treuen gegen die untreuen Engel Belohnung nicht gab. Diese wurde erst nachher von GOTT eingesetzt. Und es ist interessant, dass GOTT auch auf unsere Werke so antwortet und sagt: „Jedem von euch werde Ich vergelten nach seinen Werken.“
Bist du ein Streiter Gottes? Sind wir Streiter Gottes? – Müssen wir uns nicht aus Scham unter Asche und Staub verkriechen, wenn dieser gewaltige Fürst und Erzengel erscheint? Streiten wir für die Anliegen Gottes? Oder schauen wir nur jammernd und klagend der grassierenden Gottlosigkeit zu? Den Erzengel Michael habe ich noch nie jammern gehört. Wenn er gebunden ist, also nichts mehr tun darf, denn er muss den freien Willen des Menschen achten, dann ruft er halt: „Ihr werdet schon sehen: Keiner ist wie GOTT!“
Nicht GOTT straft uns, die Menschheit straft sich, indem sie die Ordnung und Gebote Gottes missachtet. Dabei hätten wir da oben so gewaltige, absolut unüberwindliche Helden als Verbündete. –
Kommt, werden wir doch zusammen mit unserem Schutzengel auch unüberwindlich.
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